Historie

Josef Mack - seit 1856
Im Jahr der Firmengründung entdeckte der Reichenhaller Apotheker und Bürgermeister Matthias Mack den Heilwert der Latschenkiefer. Seine wissenschaftliche Arbeit über das ätherische Öl dieser Hochgebirgspflanze fand große Beachtung und wurde in die Pharmacopöa Austriaca und andere Heilbücher aufgenommen. Anfangs gewann Mack Latschenkiefernöl und -Extrakt in seiner Apotheke.
1863 erbaute er die Kuranstalt Dianabad, wo er erstmals Inhalationen zerstäubter Sole und verdampftes Latschenkiefernöl sowie medizinische Bäder mit Zusatz von Latschenkiefern-Extrakt verabreichte. Eine Pioniertat des Pharmazeuten. Der aufstrebende Badeort Reichenhall hatte jetzt neben Sole und Moor neue Kurmittel anzubieten, die bis heute zur Therapie gehören. Die Heilwirkung der Mack-Präparate fand internationale Anerkennung.
Apotheker Josef Mack, Nachfolger des Erfinders und Namensgeber des Unternehmens, errichtete 1887 in Großgmain/Land Salzburg die erste Latschenöl-Brennerei. Andere Brennereien entstanden in Bayern und Tirol. Seit 1910 wird in St. Ulrich am Pillersee gebrannt.
Das inzwischen erweiterte Sortiment der Reichenhaller Mack-Produkte errang auf Weltausstellungen in London 1862, Paris 1867, Wien 1873 und Philadelphia 1876 hohe Auszeichnungen.
1898 erwarb der Augsburger Apotheker Hans Berger, Besitzer der Hofapotheke St. Afra, Firmenanteile.
Die heutigen Besitzer des Unternehmens, sein Enkel Hans Berger und dessen Frau Roswitha, führen die verantwortungsvolle Unternehmensphilosophie fort.
Bis heute werden am Hauptsitz innovative Pflegekonzepte in bewährter Qualität entwickelt.
Die traditionellen Kurmittel werden inzwischen durch hochwertige Spa-Produkte und Kosmetika auf natürlicher Basis ergänzt, die auf die besonderen Bedürfnisse der Haut abgestimmt sind.



